Berker Arsys Kupfer Med

MIT KUPFER GEGEN KEIME

Berker Arsys Kupfer Med wirkt antibakteriell

Ein antibakterielles Schalterprogramm aus Kupfer stellt Berker im Rahmen der Light + Building 2010 vor. Die Schalter und Steckdosen aus dem Arsys-Programm sind vorrangig für den Einsatz im Gesundheitsbereich und in öffentlich zugänglichen Gebäuden, wie Schulen oder Arztpraxen, gedacht. Denn Kupfer eliminiert eine Vielzahl von Krankheitserregern, vor allem das bedrohliche MRSA-Bakterium, innerhalb von kurzer Zeit.

Bestätigt wurde dies u. a. durch einen Feldtest, bei dem Berker-Produkte zum Einsatz kamen. Vier Monate testete die Asklepios-Klinik Wandsbek in Hamburg in einem hochfrequentierten Bereich Türgriffe, Lichtschalter und Türöffner aus Kupfer.

Das „Wundermetall“ zeigte schnell Wirkung: Die wissenschaftlichen Untersuchungen der Uni Halle-Wittenberg bestätigten, dass die Kupferoberflächen effizient Bakterien und andere Keime abtöten. Und das rasant schnell. Schon innerhalb von zwei Stunden waren die Keime eliminiert und damit das Infektionsrisiko erheblich gesunken. Kupferoberflächen auf oft genutzten Gegenständen sind also neben den üblichen Hygienemaßnahmen ein geeignetes Mittel gegen Keime.

Akuter Handlungsbedarf

Trotz hochmoderner Medizin wächst die Gefahr, sich in einem Krankenhaus mit einem Erreger zu infizieren, der resistent gegen Antibiotika ist. Hier besteht Handlungsbedarf, das unterstreichen aktuelle Zahlen. Europaweit sterben jährlich nach Angaben des Europäischen Zentrums für Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) 50.000 Menschen durch Infektionen im Krankenhaus.

Eine besondere Gefahr geht von den Keimen des Methicillin-resistenten Staphylococcus aureus (MRSA) aus. Er ist nicht nur gegen das Antibiotikum Methicillin resistent, sondern auch gegen viele andere Antibiotika. Besonders problematisch werden solche multiresistenten Keime, wenn sie auf Menschen treffen, deren Immunsystem geschwächt ist, wie es gerade im Krankenhaus der Fall ist. Mögliche Folgen können nicht heilende Wunden, Lungenentzündung und Blutvergiftung sein.

Konzentration auf die „Hotspots“

Mit seinem antibakteriellen Schalterprogramm reagiert Berker auf die akuten Probleme in Krankenhäusern und bietet mit Arsys Kupfer Med eine Möglichkeit, die Hygiene zu verbessern. Die Oberflächen der antibakteriellen Produkte bestehen fast ausschließlich aus Kupfer. Ihr Einsatz ist besonders in stark frequentierten Bereichen, sog. „Hotspots“, wie beispielsweise Fluren und Behandlungszimmern, sinnvoll. Hier zeigt sich die Wirkung unmittelbar. Multiresistente Keime haben auf den Kupferoberflächen so gut wie keine Überlebenschancen. Um sichtbare Erfolge zu erzielen, genügt also auch die Installation von Kupferprodukten an den „Hotspots“. Dazu passend bietet Berker eine kleine Produktpalette, bestehend aus Rahmen (1fach bis 3fach), Wippen, Steckdosen SCHUKO® und Steckdosen mit Erdstift, an. Schon mit diesen wenigen Produkten, installiert an den entscheidenden Stellen, kann der Kampf gegen die Keime erfolgreich aufgenommen werden.

Zwar entstehen durch die Produkte aus dem Programm Arsys Kupfer Med Mehrkosten, aber dem stehen langfristige Einsparungseffekte gegenüber. Jeder Patient, der sich im Krankenhaus mit einem resistenten Erreger infiziert, verursacht zusätzliche Kosten. Innerhalb eines umfassenden Hygienekonzeptes können so Kupferprodukte auch dazu beitragen, diese Kosten zu senken.

„Kleiner Schritt, große Wirkung, so könnte man die Ausrüstung von Kliniken, Seniorenheimen oder Arztpraxen mit antibakteriellen Schaltern beschreiben. Mediziner bestätigen, dass verschiedenste Maßnahmen gegen multiresistente Keime dringend notwendig sind. Unsere Produkte aus Kupfer können dabei ein wichtiger Baustein im Kampf gegen die Keime sein“, so Harald Börsch, Berker Marketingleiter. Lieferbar ist Berker Arsys Kupfer Med ab Juli 2010.

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