1948 - 1957

1948

Nachdem wassergeschützte Schalter traditionell aus Guss oder Porzellan gefertigt wurden, gelang Berker mit diesem Drehschalter aus Pressstoff eine echte Innovation. Das Gewinde des Drehschalters wurde in die Stutzen­einführungen eingepresst, sein Hebel erhielt eine Fettkammerabdichtung. Damit erwies er sich als derart wasserdicht, dass seine wesentlichen Konstruktionsmerkmale jahrzehntelang unverändert gelassen wurden.

1950

Nachdem Berker mit einer patentierten Dreifach-Unterputzsteckdose einen beachtlichen Markterfolg erzielt hatte, legte das Unternehmen 1950 folgerichtig mit einer Mehrfach-Tischsteckdose nach.

 

Wenn es dunkel ist, sucht der Mensch nach Licht. Wie aber soll er den Licht­schalter finden, wenn es doch dunkel ist? Berkers Lösung: Die in der Dunkel­heit glimmende Buchstabenfolge LICHT, platziert im Zentrum eines so genannten Tasters.

 

Mitte des Jahrhunderts lernten Monteure und Installateure vier neue Buchstaben: O-S-T-A. Die Abkürzung stand für „Ohne Stemm-Arbeiten“ und damit für die weitgehend staubfreie, simple Elektroinstallation. Berker hatte das OSTA-Programm gemeinsam mit der AEG entwickelt, bei Berker trug die entsprechende Serie den Namen „Imputz“. Der abgebildete Imputz-Schalter besaß außerdem noch eine kleine Leuchte als „leisen Mahner“, die anzeigte, ob das Licht im dahinterliegenden Raum an- oder ausgeschaltet war.

1957

Farbenfroh wie ein Gemälde waren die Abdeckungen, die zu diesem Schalter angeboten wurden, und entsprechend nannte sich der bunte Prototyp auch „Chagall“. Auf den Markt gelangte er allerdings nie.

1948
1950
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1950
1957