S.1
Berker Instabus KNX/EIB

Hotel Lux Alpinae

Hotel Lux Alpinae, St. Anton am Arlberg/Tirol

Das Vier-Sterne-Hotel in Tirol behauptet sich auch in extremer Hanglage (38°) als eigenständiger Baukörper inmitten der alpinen Skisportlandschaft. Dabei nimmt es sich eher zurückhaltend aus gegen die massiven Hotelkomplexe in "traditioneller" Bauweise mit Sattel- oder Walmdach. Das Hotel teilt sich in zwei Volumen, die leicht versetzt zueinander auf den Hang "gesteckt" wurden, jedoch mit einer gemeinsamen Dachkonstruktion verbunden sind. Die Dachkonstruktion ist aus einem hyperbolischen Paraboloid, das die umgebenden Satteldächer zitiert, ohne von seiner klaren, modernen Position abzurücken. Die Konstruktion des Gebäudes als ausgefachtes Stahlbetonskelett lässt sich deutlich an der Fassade ablesen: Wie bei einem dreidimensionalen, unregelmäßigen Schachbrett treten die Felder der 28 Hotelzimmer hervor. Diese sind mit Balkonen ausgestattet und öffnen sich zur Südseite hin, wobei sich festverglaste Elemente und Öffnungsflügel abwechseln. Eine weitere Besonderheit stellt die Ausführung der Hangsicherung dar: Sie wurde als Kletterwand in den Komplex integriert. Das Hotel ist mit einem Wellness- und Saunabereich, Bar, Restaurant mit Terrasse, einer Tiefgarage sowie einem Panoramalift ausgestattet.

Das gesamte Gebäude wird über eine Fußbodenheizung beheizt, im Wellnessbereich sowie in Restaurant, Bar und Küche wurden Luftheizungen mit Wärmerückkopplung eingesetzt. Eine Rauchmeldeanlage der Firma Busch sorgt für die Sicherheit der Hotelgäste. Die Beleuchtung in den Gemeinschaftsbereichen wird automatisch über Sensoren gesteuert, hier wurde ein EIB-BUS-System der Firma Berker eingesetzt. In den Zimmern und Bädern wird die Beleuchtung individuell geregelt: Bade- und Schlafzimmer sind durch ein „Screenline“ Isolierglas von einander getrennt, das wahlweise durchsichtig oder undurchsichtig wird (der Gast kann also auch aus der Badewanne die Aussicht genießen oder fernsehen), ein Lichtband aus verdeckten Leuchtstoffröhren im Zwickel zwischen Wand und Decke schafft gleichzeitig eine optische Verbindung und damit räumliche Erweiterung der Bereiche. Für die Beleuchtung wurden Schalter der Serie S.1 von Berker eingebaut. Alle Zimmer sind mit TV und Telekommunikation über Handys ausgestattet.