1919 - 1939
1919
Mit ihm fing alles an: Einer der ersten Drehschalter aus der Werkstatt der Gebrüder Berker in Schalksmühle. Er war bereits genauso schlicht, ästhetisch und funktional, wie es später für Berker-Modelle kennzeichnend sein sollte.
1928
Form follows function - zu jener Zeit, in der das Bauhaus diese Idee groß zu machen begann, gestalteten die Gebrüder Berker ihre Produkte bereits nach der berühmten Maxime des Architekten Louis Henri Sullivan. Funktionales Design, schnörkellose Gestaltung und solide Technik - ihre Schalter hatten bereits alles, was ein Produkt zum Klassiker braucht. Und das wurden sie dann ja auch.
1930
Nachdem Anfang des Jahrhunderts allein die Hersteller für die Sicherheit ihrer Produkte verantwortlich waren, nahm 1920 die VDE-Prüfstelle - deren Prüfzeichen bis heute als Garant für zuverlässige Installationen gilt - ihre Arbeit auf. Berker gehörte zu den Ersten, die ihre Apparate nach den VDE-Vorschriften bauten und prüfen ließen. Zu dieser Zeit dienten Schalter übrigens tatsächlich nur dem Ein- und Ausschalten. Wechsel-, Kreuz- und Serienschaltungen kamen mit den entsprechenden Schaltern erst sehr viel später hinzu.
1936
Binnen kürzester Zeit avancierte der „15-K“ zum Bestseller. Allein bis Kriegsende wurden in Schalksmühle mehr als eine Million dieser Kraftstromschalter hergestellt - eine sensationelle Serie für einen Spezialschalter.
1939
Ein echtes Kind seiner Zeit: Drehschalter von 1939 aus schwarzem Bakelit.






